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Ich soll nicht lügen – Rezension

Mein Urlaub neigt sich schön langsam dem Ende zu. Seit über einer Woche bin ich bereits in der Türkei und ich spüre richtig, wie mein Kopf wieder freier und meine Gedanken klarer geworden sind. Ich hatte endlich wieder Zeit zum fotografieren, lesen und einfach dafür, in der Sonne zu liegen und die Augen zu schließen. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr wisst, das ihr euch nicht beeilen müsst, ihr den Tag einfach so gestalten könnt, wie ihr wollt? Das beschreibt meinen momentanen Zustand wirklich sehr gut.
Nach „Die sieben Schwestern“ habe ich mich auf ein Buch konzentriert, dass nicht nur schon sehr lange auf meinem Sub liegt, sondern ich es auch schon einige Zeit mit ein paar Unterbrechungen lese. Freundlicherweise wurde mir dieses Buch als Leseexemplar von der NetGalley in Form eines E-Books zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür! Weiterlesen „Ich soll nicht lügen – Rezension“

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Flugangst 7A – Rezension

Die Frankfurter Buchmesse ist nun schon einige Wochen her und ich denke immer noch sehnsüchtig daran zurück. Ich habe mir dort einen meiner größten Wünsche erfüllen können und diese Athmosphäre war einfach ganz und gar magisch. Am letzten Tag, dem Sonntag, hatten wir die Möglichkeit uns ein Buch von Sebastian Fitzek signieren zu lassen und da ich bisher noch kein Buch von ihm gelesen hatte und die Schlange riesig war, entschied ich mich dagegen. Jetzt, Anfang November, habe ich ein Buch von ihm innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und könnte mir wirklich in den Hintern beißen. Hätte ich mich doch nur an dieser blöden Schlange angestellt. Weiterlesen „Flugangst 7A – Rezension“

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Das Spiel – Filmkritik

Heute ist nach Weihnachten der meiner Meinung nach schönste Tag im Jahr: Halloween. Dank des Reformationstages durfte ich heute zu Hause bleiben und hatte endlich mal wieder Zeit ausgiebig zu frühstücken und für meine bevorstehende Prüfung zu lernen. Seit ich damit angefangen habe, meine Gedanken und Gefühle teilweise durch meinen Blog zum Ausdruck zu bringen, habe ich das Gefühl, ausgeglichener zu sein und mehr Energie zu haben und deshalb nutze ich im Moment meine ganze freie Zeit, um Verbesserungen vorzunehmen und neue Einträge zu verfassen. Doch trotz der großen Liebe zum Schreiben habe ich heute, an diesem wundervollen, eiskalten Tag, viel Zeit damit verbracht, mir ein paar großartige Filme ansehen zu können. Und begonnen habe ich heute mit einem Film, den ich mir extra für Halloween ausgesucht habe: Einen Film des großen Meisters Stephen King und eine Verfilmung eines Buches, das ich am Anfang des Jahres geliebt habe. „Das Spiel“ (schaut euch hier gerne meine Buchrezension dazu an). Eine Geschichte, wie ich sie bisher noch nie gehört oder gelesen habe und die unglaublich gut geschrieben wurde. Weil Filme, welche sich um Bücher von Stephen King drehen, leider nur teilweise an die Qualität des Autors heranreichen, war ich umso gespannter, wie dieses Buch umgesetzt wurde.  Weiterlesen „Das Spiel – Filmkritik“

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Schneemann – Rezension

Die Frankfurter Buchmesse liegt nun schon wieder eine Woche zurück und bin immer noch überglücklich, so viele tolle Eindrücke gesammelt zu haben. Die Arbeit wird nun zum Jahresende immer anstrengender und die Abschlussprüfung steht nun bevor. Gerade für diese Zeit ist es für mich total wichtig, in der Arbeit mein E-Book dabei zu haben um etwas abschalten zu können. Die letzten Wochen hatte ich aber eine riesige Leseflaute und komme bei vielen Büchern einfach nicht voran. Doch dann kam ein Buch, beziehungsweise Hörbuch, welches mich aus meiner Unlust rausriss und das ich in dieser Woche beenden konnte: Der Schneemann von Jo Nesbø.

Um was gehts? Ein Serienmörder ist unterwegs und seine Art zu töten ist immer die selbe: Extrem und bestialisch. Seine Zielgruppe: Junge Mütter. Es ist der siebte Fall mit dem sich unser Kommissar Harry Hole auseinander setzt und dieser hat es wirklich in sich. Er muss sich durch einige falsche Spuren und immer wieder neu aufkommenden Verdächtigungen kämpfen, nur um am Ende festzustellen, dass dieser Fall schon viel länger zurückliegt, als angenommen. Die Morde nehmen immer weiter zu und am Ende muss Hole feststellen, dass er selbst in das Visier des Killers geraten ist. Ein gnadenloses Duell beginnt.


Kurzinfo:
– hier kaufen
– Film dazu läuft seit 19. Oktober. 2017 im Kino
– 512 Seiten
– veröffentlicht im Oktober 2009
– Harry Holes siebter Fall


Meine Meinung: Ich habe dieses Buch über die NetGalley in Form eines E-Books zur Verfügung gestellt bekommen und habe mich riesig darüber gefreut. Außerdem konnte ich so „Das Reich der sieben Höfe“ wieder nach hinten schieben. Gott, ich werde dieses Buch nie vollenden können, wenn ich nicht bald damit weitermache. Jedenfalls lies sich das Buch sehr flüssig lesen und obwohl ich keinen der anderen Fälle gelesen hatte, konnte ich nach den ersten 100 Seiten in die Geschichte rund um den Kommissar Harry Hole einsteigen. Die Geschichte ist sehr fesselnd, was vor allem an der Ausgangssituation liegt: Ein Schneemann, den man bei jedem Opfer finden kann, der fallende Schnee, Kälte, Winter. Die perfekte Situation für einen Psychokiller. Ich hatte diese Situation bei Büchern sehr selten, doch dieser Roman lies mir die Nackenhaare zu Berge stehen und ich war so in dieser Story gefangen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich will nun unbedingt die anderen Fälle nachholen und noch viel mehr von Jo Nesbø lesen, der wirklich ein brillanter Autor ist. Das Buch werde ich mir in jedem Fall nachkaufen, denn – ich weiß nicht ob es euch da genauso geht – ich will Bücher, die mir gut gefallen haben, einfach auch noch bei mir im Bücherregal stehen haben und sie betrachten können. Das Ende war der Wahnsinn. Alle Puzzlestücke fügten sich zu einem großen ganzen zusammen und nach Vollendung des Buches war ich immer noch total fasziniert von diesem umglaublichen Schreibstil.

Fazit: Wer sich zur kalten Jahreszeit gerne mit einem packenden Thriller zurückziehen möchte, ist mit diesem Buch bestens bedient!

Rating★★★★☆ – ★★★★★ (4,5 Sterne)

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Good as Gone – Rezension

Es gibt Bücher, die von einem selbst nicht richtig gewürdigt werden. Möglicherweise, weil man gerade keine Lust auf das Genre hat, in ein Leseloch fällt oder gerade an allem, was der Autor niedergeschrieben hat, etwas auszusetzen hat. Genau das ist mir mit „Good as Gone“ passiert. Ich hatte das Gefühl, dass dieses Buch niemals endet, weil ich einfach zu wenig Zeit zum lesen hatte und als ich dann am Abend ins Bett gegangen bin, um ein paar Kapitel zu lesen, war mir das Thema einfach zu viel für eine Abendlektüre. Also bin ich wochenlang um dieses Buch herumgeschlichen und musste mich fast schon zwingen, ein paar Seiten zu überfliegen.

Um was geht’s? Die Eltern Tom und Anna haben das schlimmste erlebt, das Eltern passieren kann: Ihre 13-jährige Tochter Julie verschwindet spurlos. Die einzige Zeugin ist ihre kleine Schwester Jane, die sie und den Mann, der ihr ein Messer an den Rücken hält, beobachten kann, als sie das Haus verlassen. Jahrelange Suchaktionen der Polizei bleiben erfolglos, keine Spur und keine Hinweise. Nach acht Jahren dann plötzlich die Überraschung: Eine junge Frau steht vor der Tür der Familie und behauptet, Julie zu sein. Die Familie ist außer sich vor Freude. Endlich haben sie ihre langersehnte Tochter zurück. Doch dann geschehen Dinge, die sie zweifeln lassen. Julie verstrickt sich in Widersprüche und Anna beginnt, einen schrecklichen Verdacht zu hegen. Ist das wirklich ihr Kind? Sie beginnt die Suche nach der Wahrheit über diese junge Frau, die ihr so fremd und gleichzeitig so bekannt vorkommt. Sie wünscht sich so sehr, dass ihre Befürchtungen nicht stimmen, doch auf welche Abgründe sie auf der Suche nach der Wahrheit trifft, bringt ihre ganze Anschauung auf ihre Familie ins wanken. Weiterlesen „Good as Gone – Rezension“

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Schwarzwasser – Rezension

Ich liebe meine Heimat. Die Berge, die Natur, die Seen und die Ruhe, die uns umgibt. Deshalb ist es normalerweise nicht nötig, mir dazu noch Bücher zu besorgen, die von meiner Umgebung handeln. Ich gehöre nämlich eher nicht zu der Personengruppe, die gerne über Geschehnisse aus dem eigenen Ort liest. Jedoch habe ich vor einigen Jahren den ersten Krimi der Reihe mit dem Titel „Der Prinzessinnenmörder“ in der Schule gelesen und  muss zugeben, dass ich trotz des „bayerischen“ Schreibstils wirklich recht begeistert war. Als ich also hörte, dass wieder ein neuer Band des Autors erscheinen würde, habe ich mir das Buch direkt vorbestellt und war in freudiger Erwartung, als es schließlich bei mir eintraf. Weiterlesen „Schwarzwasser – Rezension“

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3% – Kritik

Im September sind schon wieder so viele tolle Bücher erschienen, dass ich es fast unmenschlich finde. Wie soll ich meine Serien- und Filmsucht befriedigen, wenn ich die ganze Zeit nur ans lesen denke? Momentan habe ich meine Netflix-Zeit auf eine Folge am Tag beschränkt und komme damit wirklich gut zurecht. Wer hätte gedacht, wie gut einem Serien gefallen können, wenn man etwas mehr Zeit hat, die Folgen einzeln zu verarbeiten, anstatt wie normalerweise alles an höchstens einem Wochenende durchzusuchten. Letzten Monat bin ich also wie immer auf Netflix unterwegs gewesen und habe nach interessanten Neuzugängen gesucht. Und tatsächlich bin ich da auf etwas gestoßen. Die Handlung hat mich sofort interessiert und so habe ich es mir am Abend im Bett bequem gemacht und die erste Folge angefangen. Das erste, das ich gemerkt habe: Kein Deutsch, nur Untertitel. Hier soll mich keiner falsch verstehen, ich bin ein großer Fan von Originalen, vor allem wegen der teilweise nicht ganz so passenden Synchronisation. Aber am Abend, nach der Arbeit will man eigentlich nicht mehr mit etwas anfangen, bei dem man dann doch mehr zuhören muss, als bei der Muttersprache. Noch überraschter war ich, als ich gesehen habe, dass die Serie aus Brasilien stammt und es daher besser wäre, mit der Serie direkt auf portugiesisch anzufangen und das habe ich dann schließlich auch getan. Weiterlesen „3% – Kritik“

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Stephen King: Das Spiel – Rezension

Endlich habe ich nach einem ganzen Monat meinen nächsten Stephen King Klassiker vollendet. „Das Spiel“ (engl. „Gerald’s Game“). Ich bin leider die Art von Person, die es nicht aushält, immer nur an einem Buch gleichzeitig zu lesen, sondern an gefühlten hundert Stück. Dieses war mein ich-lese-dich-während-meiner-Mittagspause-sonst-überlebe-ich-den-Tag-nicht-Buch und als ich heute kurz vor Dienstschluss die letzte Seite umgeblättert habe, konnte ich es doch nicht glauben, dass es wieder vorbei war. Ja, ich weiß, dass ich lange genug gebraucht habe, und wenn ihr wüsstet, wie viele Bücher sich alleine in den letzten Wochen wieder bei mir angehäuft haben, würdet ihr noch weniger verstehen, wieso ich diesem Buch noch nachtrauere. Aber vielleicht kann ich es euch in den kommenden Zeilen noch etwas näher bringen. Weiterlesen „Stephen King: Das Spiel – Rezension“

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In einer kleinen Stadt–Needful Things: Rezension

Ich liebe spannende Romane, Krimis und Thriller. Natürlich muss man in der richtigen Stimmung dafür sein, aber wann ist der Zeitpunkt perfekter, als in den Momenten, wenn der Morgen neblig beginnt, die Tage kürzer und die die Nächte kühler werden? Die Natur zeigt ihre farbige Pracht noch einmal mit allen Sinnen bis der Tag kommt, an dem die Bäume ihre letzten Blätter verlieren und der Winter beginnt. Schon vor einigen Wochen habe ich an so einem regnerischen, kühlen Tag begonnen, mit einem Stephen King Klassiker anzufangen, bei dem es nicht nur die Seitenzahlen in sich hatten. Ich finde für ein Buch mit fast tausend Seiten muss man nicht nur Zeit, sondern auch ordentlich Geduld mitbringen. Leider hat mir das Schicksal von letzterem eher weniger mitgegeben. Aber ich hab mich getraut und es endlich probiert, und hier kommt mein Ergebnis: Weiterlesen „In einer kleinen Stadt–Needful Things: Rezension“

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11.22.63 – Der Anschlag – Kritik

Mein Freund hat mir zum Geburtstag die Serie zu Stephen King’s Meisterwerk „Der Anschlag“ (engl. „11.22.63“) geschenkt. Am Samstag sind wir damit fertig geworden und ich muss endlich meine Meinung dazu loswerden.

Um was geht’s?  Im großen und ganzen dreht sich die Geschichte um den High-School Lehrer Jake Epping. Er befindet sich in seinen 30ern, ist geschieden und hat ein unglaublich durchschnittliches Leben. Im Gegensatz zu dem Buch, welches sich ganz nach King-Manier erst mal um das dreht was sein Leben so durchschnittlich und langweilig macht, geht es hier direkt zur Sache: Als Jake seinen guten alten Freund Al Templeton, den Wirt eines Restaurants besucht verschwindet dieser einen kurzen Moment im Vorratsraum und kommt vollkommen verändert wieder zurück. Er wirkt älter, schwach und scheint krank zu sein. Wie ist das möglich, vor ein paar Minuten ging es ihm noch gut. Jake stellt ihn zur Rede und es stellt sich heraus, dass Al durch ein Zeitportal ins Jahr 1960 zurückreisen kann und egal wie lange dieser dort verweilt, in der Gegenwart vergehen nur ein paar Minuten. Des Weiteren teilt er Jake mit, dass er aus einem bestimmten Grund in dieses Jahr zurückgereist ist: Er wollte den Anschlag auf John F. Kennedy verhindern, welcher im Jahr 1963 durch einen Schützen getötet wurde. Al hat in diesen wenigen Minuten fast 3 Jahre in dieser Welt verbracht, bis der Krebs ihn heimgesucht und ihn aufgehalten hat. Wie konnte das einem völlig gesunden Menschen passieren? Ganz einfach: Die Vergangenheit will sich nicht ändern lassen. Er bittet Jake, diese Aufgabe für ihn zu erledigen und den Präsidenten zu retten, und Jake nimmt an. Wird er es schaffen die Vergangenheit zu verändern? Und am wichtigsten: Wie wird die Gegenwart darauf reagieren? Weiterlesen „11.22.63 – Der Anschlag – Kritik“