angeschaut

Open House – Filmkritik

Wie ihr vielleicht vor kurzem mitbekommen habt, ist es mir vor kurzem gelungen, meine Flugangst zu überwinden und obwohl ich dabei – zum Glück! – unter Tabletteneinfluss stand, war ich noch im Stande, mir auf Netflix einen Film während dem Flug anzusehen. Bitte entschuldigt, wenn ich einige Details auslasse, weil ich mich nicht mehr genau erinnere, aber keine Sorge: das Wesentliche ist mir natürlich nicht entgangen.  Weiterlesen „Open House – Filmkritik“

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Allgemein

ein halbes Jahr ohne lesen – was ist passiert?

image.pngIch erinnere mich noch an das letzte mal als ich etwas für meinen Blog verfasst habe. Ich bin auf meinem Bett im Schlafzimmer gelegen, neben mir meine beiden Katzen und vor mir ein Buch, welches ich nie wieder aus dem Gedächtnis verlieren würde, weil es so gut war. 

Wenn man sich so etwas aufgebaut hat, seine eigene kleine Welt voll mit Büchern und Filmen, kann man sich oft nicht mehr vorstellen, was etwas an dieser Leidenschaft ändern soll. Ich wusste es auch nicht. Bis ich es selbst erleben musste.

Mein Blog hat sich auf Dinge konzentriert, die sich mit meiner Meinung befasst haben. Ich habe das getan, was ich immer schon geliebt habe und irgendwann wollte ich es nicht einfach nur erleben, sondern ich wollte anderen mein Erlebnis teilen lassen. Mein persönliches Leben habe ich meistens außen vor gelassen – vor allem weil ich mir nicht vorstellen konnte das es jemanden interessieren könnte. 

Doch nachdem nun so viel Zeit vergangen ist, muss ich es mir einfach von der Seele schreiben. Nicht nur als Erklärung sondern zum Großteil auch für mich. 

Es gab jemanden, der mir half, meinen Blog aufzubauen. Jemanden, der meine Bilder machte und meine Rezensionen las, mir sagte, wenn ich übertrieb und mir half, wenn ich nicht wusste was ich schreiben sollte. Eine Person, die meine Träume teilte und mit der ich das erste mal erleben durfte, wie es ist, jemanden mehr zu lieben als sich selbst. Wenn man so einen Menschen verliert, weiß man häufig zuerst nicht, was einem fehlt. Ich meine, man weiß, dass etwas gegangen ist, was dir wichtig war, aber die Feinheiten, die Kleinigkeiten, bemerkst du erst viel später. Erst dann, wenn du denkst, du würdest dich auf dem Weg der Besserung befinden. 

In den letzten Monaten konnte ich nicht lesen, ich konnte keine Serien beginnen, weil alles was ich tat, mich an die Vergangenheit erinnerte und das wollte ich einfach erstmal ablegen. 

Heute habe ich zum ersten mal wieder gelesen. Es fühlt sich richtig an und noch richtiger ist es für mich, endlich wieder mit dem schreiben zu beginnen. Ich freue mich auf die Zukunft. 

angeschaut

Das Spiel – Filmkritik

Heute ist nach Weihnachten der meiner Meinung nach schönste Tag im Jahr: Halloween. Dank des Reformationstages durfte ich heute zu Hause bleiben und hatte endlich mal wieder Zeit ausgiebig zu frühstücken und für meine bevorstehende Prüfung zu lernen. Seit ich damit angefangen habe, meine Gedanken und Gefühle teilweise durch meinen Blog zum Ausdruck zu bringen, habe ich das Gefühl, ausgeglichener zu sein und mehr Energie zu haben und deshalb nutze ich im Moment meine ganze freie Zeit, um Verbesserungen vorzunehmen und neue Einträge zu verfassen. Doch trotz der großen Liebe zum Schreiben habe ich heute, an diesem wundervollen, eiskalten Tag, viel Zeit damit verbracht, mir ein paar großartige Filme ansehen zu können. Und begonnen habe ich heute mit einem Film, den ich mir extra für Halloween ausgesucht habe: Einen Film des großen Meisters Stephen King und eine Verfilmung eines Buches, das ich am Anfang des Jahres geliebt habe. „Das Spiel“ (schaut euch hier gerne meine Buchrezension dazu an). Eine Geschichte, wie ich sie bisher noch nie gehört oder gelesen habe und die unglaublich gut geschrieben wurde. Weil Filme, welche sich um Bücher von Stephen King drehen, leider nur teilweise an die Qualität des Autors heranreichen, war ich umso gespannter, wie dieses Buch umgesetzt wurde.  Weiterlesen „Das Spiel – Filmkritik“

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American Vandal – Serienkritik

Ich bin müde. Müde, aufgedreht, glücklich, hibbelig, nachdenklich, überrascht. Dafür kann es nur 2 Gründe geben. Grund 1) Man hat die ganze Nacht ein Buch gelesen, es vollendet und man wird es nicht mehr los. Oder Grund 2. Etwas ähnliches, nur nicht in Form eines Buches sondern einer Serie. Und genau das ist mir von gestern auf heute passiert. Ich habe endlich wieder eine Serie so gefeiert, dass ich sie innerhalb eines halben Tages durchgesuchtet habe. Dabei handelt es sich um ein Netflix Original, welches erst vor kurzem erschienen ist: American Vandal. Gestern Nachmittag hatte mir eine Freundin davon erzählt und gemeint, ich solle mir doch mal eine Folge ansehen und ihr berichten, wie es mir gefällt. Gesagt – getan. Ich liege also im Bett und schaue mir die erste Folge an. Dann die zweite, die dritte.. und auf einmal ist es 4 Uhr und ich bin fertig – einfach so. Weiterlesen „American Vandal – Serienkritik“

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3% – Kritik

Im September sind schon wieder so viele tolle Bücher erschienen, dass ich es fast unmenschlich finde. Wie soll ich meine Serien- und Filmsucht befriedigen, wenn ich die ganze Zeit nur ans lesen denke? Momentan habe ich meine Netflix-Zeit auf eine Folge am Tag beschränkt und komme damit wirklich gut zurecht. Wer hätte gedacht, wie gut einem Serien gefallen können, wenn man etwas mehr Zeit hat, die Folgen einzeln zu verarbeiten, anstatt wie normalerweise alles an höchstens einem Wochenende durchzusuchten. Letzten Monat bin ich also wie immer auf Netflix unterwegs gewesen und habe nach interessanten Neuzugängen gesucht. Und tatsächlich bin ich da auf etwas gestoßen. Die Handlung hat mich sofort interessiert und so habe ich es mir am Abend im Bett bequem gemacht und die erste Folge angefangen. Das erste, das ich gemerkt habe: Kein Deutsch, nur Untertitel. Hier soll mich keiner falsch verstehen, ich bin ein großer Fan von Originalen, vor allem wegen der teilweise nicht ganz so passenden Synchronisation. Aber am Abend, nach der Arbeit will man eigentlich nicht mehr mit etwas anfangen, bei dem man dann doch mehr zuhören muss, als bei der Muttersprache. Noch überraschter war ich, als ich gesehen habe, dass die Serie aus Brasilien stammt und es daher besser wäre, mit der Serie direkt auf portugiesisch anzufangen und das habe ich dann schließlich auch getan. Weiterlesen „3% – Kritik“