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Ich soll nicht lügen – Rezension

Mein Urlaub neigt sich schön langsam dem Ende zu. Seit über einer Woche bin ich bereits in der Türkei und ich spüre richtig, wie mein Kopf wieder freier und meine Gedanken klarer geworden sind. Ich hatte endlich wieder Zeit zum fotografieren, lesen und einfach dafür, in der Sonne zu liegen und die Augen zu schließen. Kennt ihr dieses Gefühl, wenn ihr wisst, das ihr euch nicht beeilen müsst, ihr den Tag einfach so gestalten könnt, wie ihr wollt? Das beschreibt meinen momentanen Zustand wirklich sehr gut.
Nach „Die sieben Schwestern“ habe ich mich auf ein Buch konzentriert, dass nicht nur schon sehr lange auf meinem Sub liegt, sondern ich es auch schon einige Zeit mit ein paar Unterbrechungen lese. Freundlicherweise wurde mir dieses Buch als Leseexemplar von der NetGalley in Form eines E-Books zur Verfügung gestellt – vielen Dank dafür! Weiterlesen „Ich soll nicht lügen – Rezension“

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Die sieben Schwestern – Rezension

Es ist faszinierend – eigentlich merken wir erst wirklich, dass wir gestresst sind, wenn wir beginnen uns wieder zu entspannen. Wenn der ganze Druck von unseren Schultern ablässt und uns zeigt, wie wir uns eigentlich fühlen sollten. Jetzt, wo ich mich nach so langer Zeit wieder im Urlaub befinde, merke erst jetzt, dass diese Auszeit vielleicht doch ein bisschen früher hätte stattfinden müssen. Aber das ist jetzt nicht mehr von Bedeutung, denn nach einer Woche guten Essens und leckerer Cocktails spüre ich, wie die ganze Anspannung endlich von mir abgefallen ist.
Erstaunlich, dass mit diesem Stressabbau auch die Lust zum Lesen wieder gestiegen ist. Mein erstes Buch diesen Jahres habe ich nach 2 Tagen beendet und seither fühle ich mich sogar noch mehr angekommen. Ich kann nicht beschreiben, wie sehr mir dieses Gefühl gefehlt hat und ich denke, dass ich mit diesem Buch auf jeden Fall die richtige Wahl zur Wiedereingliederung in die Lesewelt getroffen habe.  Weiterlesen „Die sieben Schwestern – Rezension“

angeschaut

Open House – Filmkritik

Wie ihr vielleicht vor kurzem mitbekommen habt, ist es mir vor kurzem gelungen, meine Flugangst zu überwinden und obwohl ich dabei – zum Glück! – unter Tabletteneinfluss stand, war ich noch im Stande, mir auf Netflix einen Film während dem Flug anzusehen. Bitte entschuldigt, wenn ich einige Details auslasse, weil ich mich nicht mehr genau erinnere, aber keine Sorge: das Wesentliche ist mir natürlich nicht entgangen.  Weiterlesen „Open House – Filmkritik“

Meine Bucket List

Bucket List #1 – meine Flugangst überwinden

Ich kann es immer noch nicht glauben. Hätte man mir vor einigen Monaten, zu dem Zeitpunkt als ich meine Bucket List erstellt habe, gesagt, dass ich in Kürze in einem Flugzeug sitzen würde, hätte ich denjenigen wahrscheinlich für verrückt erklärt. Bevor ich jedoch davon erzähle, würde ich gerne damit beginnen, wie diese Angst überhaupt entstand, beziehungsweise wie ich sie erlebt habe.
Ich war elf oder zwölf Jahre alt und ich und meine Mutter befanden uns kurz vor unserem Hinflug nach London. Schon Wochen vorher hatte es begonnen, dass ich bei dem alleinigen Gedanken an den Flug Bauchschmerzen bekam. Ich wusste nicht warum, denn auch vor unserem Ausflug nach England bin ich einige Male geflogen und das ganz ohne irgendein Problem. Das einzige, was mir noch im Hinterkopf geblieben war, war mein letzter Rückflug von Griechenland, der mit einigen Torbulenzen verbunden war. Anscheinend hat sich dieses Erlebnis tief in meinen kindlichen Kopf eingebrannt, denn seither war es für mich eine Tortur, mich auch nur mit dem Thema „fliegen“ auseinanderzusetzen. Selbst als wir unser Hinflug nach London hinter uns gebracht haben, konnte ich die

Reise überhaupt nicht genießen. Ich bekam Schweißausbrüche – alleine bei dem Gedanken an den Airport und ich habe mir damals geschworen, dass ich mich dem nie wieder aussetzten möchte.
Die Bedürfnisse ändern sich natürlich, wenn wir älter werden und auch ich kam Anfang diesen Jahres an den Punkt, im Frühjahr endlich mal ein bisschen weiter wegzukommen, an Orte, die man mit dem Auto einfach nicht erreichen kann. Also versuchte ich mich zunächst wenig mit meiner Angst zu beschäftigen, sondern buchte einfach eine Reise in die Türkei (Bericht folgt).

Ich bin ehrlich: Als es dann soweit war, wäre ich gerne an jedem Ort lieber gewesen, als in dem Vorraum dieses Flugzeuges und als der Flieger sich schließlich in Bewegung setzte, habe ich geweint wie ein kleines Kind. Die Tabletten, die mir gegen meine Panik helfen sollten, haben ihre Aufgabe nicht erfüllt und ich war wirklich heidenfroh, als der Flieger zum landen ansetzte, aber ich kann den Urlaub genießen. Meine Angst hat sich verringert und ich habe nicht mehr das Gefühl, dass meine Panik mich beherrscht. Ich weiß, dass ich wahrscheinlich nie ein Fan von Flugreisen sein werde, aber wenigstens steht sie meinem Urlaub jetzt nicht mehr im Wege.

Flow-Challenge

Flow-Challenge #5

flow

Nach langer Auszeit führe ich natürlich auch meinen wöchentlichen Beitrag zur Flow-Challenge fort. Obwohl ich zu den anderen bestimmt relativ weit abgeschlagen bin, freue ich mich über neue Fragen und vor allem darüber, wie ihr diese beantworten werden oder bereits beantwortet habt.

Die Idee stammt von Nana-Der Bücherblog, also unbedingt vorbeischauen 🙂

Teil 1/Teil 2/Teil 3/Teil 4

 

1. Welche Sachen machen dich froh?

Meine Familie, der Sommer und ein entspannter Abend mit geliebten Menschen bei einer guten Serie.

2. Hast du heute schon mal nach den Wolken am Himmel geschaut?

Ja, als ich draußen beim spazieren gehen war und gemerkt habe, dass es zusammenzieht und bald anfangen wird zu regnen.

3. Welches Wort sagst du zu häufig?

Ich glaube ich sage sehr oft „wundervoll“. Ich glaube, weil ich es einfach satt hatte, immer „gut“ oder „toll“ zu sagen. 😀

4. Stehst du gerne im Mittelpunkt?

Ehrlich gesagt ist es mir eher unangenehm.

5. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?

Einfach mal durchzuatmen und sich einen Moment ohne Handy, Laptop oder andere Einflüsse zu nehmen.

6. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Ich liebe den Freitag, weil ich weiß, dass das ganze Wochenende noch vor mir liegt.

7. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten? 

Es kommt immer auf die Situation an, aber normalerweise bin ich eine Person, die sehr ungern um Hilfe bittet, wenn es nicht unbedingt sein muss.

8. Was kannst du nicht wegwerfen?

Erinnerungen an verlorene Personen.

9. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?

YouTube und Instagram

10. Hast du schon mal etwas gestohlen?

Nein, nicht dass es mir bewusst wäre.

 

Heute kurz und knackig. Ich drücke euch und wünsche eine schöne restliche Woche 🙂

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Das Reich der sieben Höfe 2 – Rezension

Was wünschen wir uns am meisten? Wofür sind wir da und für was laufen wir jeden Tag in die Schule, die Arbeit oder die Uni? Welches große Ziel haben wir vor Augen, was treibt uns an? Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn man mich fragt, wieso ich mir so eine Mühe gebe, ist es, um meiner eigenen Zielsetzung gerecht zu werden. Ich will mir selbst etwas beweisen, will zeigen was ich kann und was ich schaffe. Doch in letzter Zeit ist mir das immer schwerer gefallen. Die Prüfungen sind jetzt nur noch ein paar Tage entfernt und ich spüre praktisch schon den Druck auf mir, der mich zwingt, meine ganze Aufmerksamkeit auf die Unterlagen, die Bücher und die Prüfungsvideos zu richten. So oft habe ich mir gewünscht, mich einfach an den PC zu setzten und endlich wieder etwas zu schreiben oder einfach im Bett zu liegen und zu lesen. Ich kann also wirklich nicht beschreiben, wie froh ich bin, wenn sich dieser Stress endlich in Luft aufgelöst hat und endlich wieder mehr Zeit für die schönen Dinge bleibt. Weiterlesen „Das Reich der sieben Höfe 2 – Rezension“

Allgemein

ein halbes Jahr ohne lesen – was ist passiert?

image.pngIch erinnere mich noch an das letzte mal als ich etwas für meinen Blog verfasst habe. Ich bin auf meinem Bett im Schlafzimmer gelegen, neben mir meine beiden Katzen und vor mir ein Buch, welches ich nie wieder aus dem Gedächtnis verlieren würde, weil es so gut war. 

Wenn man sich so etwas aufgebaut hat, seine eigene kleine Welt voll mit Büchern und Filmen, kann man sich oft nicht mehr vorstellen, was etwas an dieser Leidenschaft ändern soll. Ich wusste es auch nicht. Bis ich es selbst erleben musste.

Mein Blog hat sich auf Dinge konzentriert, die sich mit meiner Meinung befasst haben. Ich habe das getan, was ich immer schon geliebt habe und irgendwann wollte ich es nicht einfach nur erleben, sondern ich wollte anderen mein Erlebnis teilen lassen. Mein persönliches Leben habe ich meistens außen vor gelassen – vor allem weil ich mir nicht vorstellen konnte das es jemanden interessieren könnte. 

Doch nachdem nun so viel Zeit vergangen ist, muss ich es mir einfach von der Seele schreiben. Nicht nur als Erklärung sondern zum Großteil auch für mich. 

Es gab jemanden, der mir half, meinen Blog aufzubauen. Jemanden, der meine Bilder machte und meine Rezensionen las, mir sagte, wenn ich übertrieb und mir half, wenn ich nicht wusste was ich schreiben sollte. Eine Person, die meine Träume teilte und mit der ich das erste mal erleben durfte, wie es ist, jemanden mehr zu lieben als sich selbst. Wenn man so einen Menschen verliert, weiß man häufig zuerst nicht, was einem fehlt. Ich meine, man weiß, dass etwas gegangen ist, was dir wichtig war, aber die Feinheiten, die Kleinigkeiten, bemerkst du erst viel später. Erst dann, wenn du denkst, du würdest dich auf dem Weg der Besserung befinden. 

In den letzten Monaten konnte ich nicht lesen, ich konnte keine Serien beginnen, weil alles was ich tat, mich an die Vergangenheit erinnerte und das wollte ich einfach erstmal ablegen. 

Heute habe ich zum ersten mal wieder gelesen. Es fühlt sich richtig an und noch richtiger ist es für mich, endlich wieder mit dem schreiben zu beginnen. Ich freue mich auf die Zukunft. 

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Flugangst 7A – Rezension

Die Frankfurter Buchmesse ist nun schon einige Wochen her und ich denke immer noch sehnsüchtig daran zurück. Ich habe mir dort einen meiner größten Wünsche erfüllen können und diese Athmosphäre war einfach ganz und gar magisch. Am letzten Tag, dem Sonntag, hatten wir die Möglichkeit uns ein Buch von Sebastian Fitzek signieren zu lassen und da ich bisher noch kein Buch von ihm gelesen hatte und die Schlange riesig war, entschied ich mich dagegen. Jetzt, Anfang November, habe ich ein Buch von ihm innerhalb von 2 Tagen durchgelesen und könnte mir wirklich in den Hintern beißen. Hätte ich mich doch nur an dieser blöden Schlange angestellt. Weiterlesen „Flugangst 7A – Rezension“

Flow-Challenge

Flow Challenge #4

Ich habe vor kurzem mit der Flow Challenge von Nana-Der Bücherblog begonnen. Heute beantworte ich, wie jeden Sonntag, den viertel Teil der Fragen.

Teil 1 / Teil 2 / Teil 3

1. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino? 

Auf jeden Fall Horrorfilme. Ich habe nach dem Kino dann immer so Angst und die Chance, dass der Film am Ende sein Geld nicht wert war, ist bei Horrorfilmen leider auch höher. Daheim ist es mir dank Netflix und Amazon Prime egal.

2. Was ist deine neuste Entdeckung?

Ich habe seit langem wieder Hörbücher und damit verbunden auch Audible für mich entdeckt. 🙂

3. Wie oft treibst du Sport? 

Vor der Ausbildung täglich, nun eher 1-2x in der Woche ein paar Übungen zu Hause. Ich hoffe, das bessert sich nach dem Abschluss wieder.

4. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Ich würde bestimmt viel darüber nachdenken, was ich schlimmes verbrochen habe und nach Möglichkeit lesen, Sport machen, zeichnen und schreiben.

5. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?

Mit meinem Freund, meiner besten Freundin und Arbeitskollegen.

6. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?

wegfahren. Die Welt entdecken, Ängste überwinden und einfach frei sein.

7. Welche Farbe dominiert in deinem Kleiderschrank?

grau, weiß, schwarz.

8. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?

im Fernsehen schaue ich seit Grey’s Anatomy und Desperate Housewifes eigentlich garnichts mehr. Auf Netflix läuft zur Zeit regelmäßig Riverdale.

9. Wer kennt dich am besten? 

am besten bestimmt meine beste Freundin, die mich seit über 6 Jahren durch dick und dünn begleitet und auch bei mir ist, wenn wir uns nicht sehen können.

10. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus? 

früh aufstehen, ausgiebig Frühstücken, viel lesen, Spazieren gehen, in die Stadt fahren und viele Bücher kaufen 🙂

Ich hoffe es hat euch gefallen und der nächste Post kommt wie immer nächste Woche.

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Die Illuminae-Akten_01 – Rezension

Meine Abschlussprüfung rückt immer näher und auch der Sommer entscheidet sich langsam aber sicher, für dieses Jahr seine Sachen zu packen und endgültig Eis und Schnee in Empfang zu nehmen. In letzter Zeit hatte ich so wenig Lust aufs Lesen, dass ich die ganzen Bücher, die ich mir in freudiger Erwartung im Oktober zugelegt habe, noch nicht einmal auspacken wollte. Ich kann nicht sagen, wann der Umschwung kam, doch als ich an den Feiertagen zuhause war, hatte ich plötzlich wieder unglaublich Lust zu lesen – und begann mit dem Buch, von dem ich mir sehr viel erwartete. Weiterlesen „Die Illuminae-Akten_01 – Rezension“