rezensiert

Die sieben Schwestern – Rezension

Es ist faszinierend – eigentlich merken wir erst wirklich, dass wir gestresst sind, wenn wir beginnen uns wieder zu entspannen. Wenn der ganze Druck von unseren Schultern ablässt und uns zeigt, wie wir uns eigentlich fühlen sollten. Jetzt, wo ich mich nach so langer Zeit wieder im Urlaub befinde, merke erst jetzt, dass diese Auszeit vielleicht doch ein bisschen früher hätte stattfinden müssen. Aber das ist jetzt nicht mehr von Bedeutung, denn nach einer Woche guten Essens und leckerer Cocktails spüre ich, wie die ganze Anspannung endlich von mir abgefallen ist.
Erstaunlich, dass mit diesem Stressabbau auch die Lust zum Lesen wieder gestiegen ist. Mein erstes Buch diesen Jahres habe ich nach 2 Tagen beendet und seither fühle ich mich sogar noch mehr angekommen. Ich kann nicht beschreiben, wie sehr mir dieses Gefühl gefehlt hat und ich denke, dass ich mit diesem Buch auf jeden Fall die richtige Wahl zur Wiedereingliederung in die Lesewelt getroffen habe. 

Um was gehts? »Atlantis« ist der Name des herrschaftlichen Anwesens am Genfer See, in dem Maia d’Aplièse und ihre Schwestern aufgewachsen sind. Sie alle wurden von ihrem geliebten Vater adoptiert, als sie noch sehr klein waren, und kennen ihre wahren Wurzeln nicht. Als er eines Tages überraschend stirbt, hinterlässt er jeder seiner Töchter einen Hinweis auf ihre Vergangenheit – und Maia fasst zum ersten Mal den Mut, das Rätsel zu lösen, an dem sie nie zu rühren wagte. Ihre Reise führt sie zu einer alten Villa in Rio de Janeiro, wo sie auf die Spuren Izabela Bonifacio stößt, einer schönen jungen Frau aus den besten Kreisen der Stadt, die in den 1920er Jahren dort gelebt hat. Maia taucht ein in Izabelas faszinierende Lebensgeschichte – und fängt an zu begreifen, wer sie wirklich ist und was dies für ihre Zukunft bedeutet.

Lass dich nie von der Angst leiten.

Meine Meinung: Das war mein erstes Buch was ich aus einer historischen Nische gelesen habe. Warum ich mir damit so viel Zeit gelassen habe, weiß ich ehrlich gesagt selbst nicht so genau. Die Story und auch die Aufmachung des Buches hat mich von Anfang an angesprochen und trotzdem hat es gedauert, vielleicht weil ich unterbewusst einfach auf meinen Urlaub warten wollte, um die Geschichte vollends auf mich einprasseln zu lassen. Der Schreibstil von Lucinda Riley ist sehr flüssig zu lesen und durch die Zeitsprünge zwischen 2 Ebenen, die das Buch dominieren, ist es mir noch leichter gefallen, die Geschichte schnell zu beenden. Unseren Hauptcharakter Maia finde ich total sympathisch und ich denke, dass viele der Leser mir zustimmen würden. Sie ist sehr bodenständig und es macht Spaß, sie während der Reise in ihre Vergangenheit zu begleiten. Die Idee, jedes Buch einer neuen Tochter zu widmen finde ich klasse und freue mich sehr, mit der „Sturmschwester“ zu beginnen.


Kurzinfo
– 2014 erschienen
hier kaufen
– um die 570 Seiten
– bisher sind 4 Bücher der Reihe erschienen

Fazit: Auch für Beginner dieses Genres einen Blick ins Buch wert! Ich war positiv überrascht und freue mich schon auf die zukünftige Geschichte rund um Pa Salt und seine Töchter.

Rating★★★★☆

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