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Open House – Filmkritik

Wie ihr vielleicht vor kurzem mitbekommen habt, ist es mir vor kurzem gelungen, meine Flugangst zu überwinden und obwohl ich dabei – zum Glück! – unter Tabletteneinfluss stand, war ich noch im Stande, mir auf Netflix einen Film während dem Flug anzusehen. Bitte entschuldigt, wenn ich einige Details auslasse, weil ich mich nicht mehr genau erinnere, aber keine Sorge: das Wesentliche ist mir natürlich nicht entgangen. 

Um was gehts? Der Film beginnt mit einem tragischen Ereignis: der Junge Logan verliert nach einem Autounfall seinen Vater. Daraufhin beschließt seine Mutter, sich mit ihm eine Auszeit zu nehmen. Außerdem haben die beiden seit dem plötzlichen Tod Geldsorgen. Deshalb kommt es ihnen gerade Recht, dass sie die Ferien außerhalb der Hektik der Großstadt in einem Ferienhaus verbringen können. Logan merkt schnell, dass sich in dem kleinen Städtchen jeder zu kennen scheint und schließt bald Bekanntschaft mit einer sehr merkwürdigen Dame und fühlt sich Zunehmens Unwohl in der riesigen Villa. Mutter und Sohn hören Geräusche, sehen immer wieder ungewöhnliche Schatten und auch die Einwohner verhalten sich immer seltsamer. Langsam, aber sicher beginnt für Naomi und Logan ein Kampf auf Leben und Tod.


Kurzinfo
– mit Dylan Minnette und Piercey Dalton
– Netflix Original
– Genre: Horror-/Psychothriller
– 2018 erschienen

Meine Meinung: Ich habe schon so viele Horror-/ Psycho-/ Brutale Filme gesehen, dass ich schon lange aufgehört habe, zu zählen. Fast jede Woche sehe ich mir zu Hause oder im Kino einen neuen an und finde, ich kann so relativ gut einschätzen, wie sich ein Film meiner Meinung nach im Gegensatz zu anderen verhält.
Ich mag Dylan Minnette seit seinem Auftreten in „Tote Mädchen lügen nicht“ wahnsinnig gerne und finde ihn als Schauspieler wirklich sehr talentiert. Natürlich auch ein Grund, wieso ich mich diesem Film zugewandt habe. Es ist so schade, dass ich mir dieses eine Mal nicht die Mühe geben konnte, nachzusehen, wie die Kritiken zu diesem Film ausgefallen sind, denn dann hätte ich mir so ein Desaster ersparen können. Wo soll ich anfangen?Man weiß kaum, wo man anfangen soll. Das Drehbuch ist eine Katastrophe und das ist kaum übertrieben. Es kommt einem vor, als würde man den Autoren dabe zusehen, wie sie ihre Check-Liste für Horrorfilme Schritt für Schritt durchstreichen.
Das fatalste ist jedoch, dass das Beunruhigendste in den ersten drei vierteln des Films, die Tatsache ist, dass das warme Wasser immer wieder abgestellt wird und irgendein Typ durchs Haus rennt. Absurde Handlungen reihen sich aneinander und die beiden Hauptdarsteller stellen sich so dermaßen doof an, dass man sich wirklich fragt, wer ihnen auf den Hinterkopf geschlagen hat. Beide versuchten im Keller mit ausgeschalteter Taschenlampe den Boiler zu reparieren, was meiner Meinung nach schon etwas bedenklich ist, aber als dann der Hauptdarsteller später mit angeschalteter Taschenlampe durch den Wald bei Tageslicht flieht, habe ich wirklich angefangen, an dem gesunden Menschenverstand der Autoren zu zweifeln! Dass man dann am Ende auch nicht erfährt, wer der Mörder ist und welches Motiv ihn antreibt rundet das ganze nochmal ab und bestätigt das, was viele Kritiker schon vor mir gesagt haben: ein riesiger Reinfall!

Fazit: Bitte tut mir einen gefallen und spart euch die 1:30 Stunde Lebenszeit. Die würde ich mir zumindest sehnlichst zurückwünschen.

Rating★☆☆☆☆

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2 Kommentare zu „Open House – Filmkritik

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