rezensiert

Das Reich der sieben Höfe 2 – Rezension

Was wünschen wir uns am meisten? Wofür sind wir da und für was laufen wir jeden Tag in die Schule, die Arbeit oder die Uni? Welches große Ziel haben wir vor Augen, was treibt uns an? Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn man mich fragt, wieso ich mir so eine Mühe gebe, ist es, um meiner eigenen Zielsetzung gerecht zu werden. Ich will mir selbst etwas beweisen, will zeigen was ich kann und was ich schaffe. Doch in letzter Zeit ist mir das immer schwerer gefallen. Die Prüfungen sind jetzt nur noch ein paar Tage entfernt und ich spüre praktisch schon den Druck auf mir, der mich zwingt, meine ganze Aufmerksamkeit auf die Unterlagen, die Bücher und die Prüfungsvideos zu richten. So oft habe ich mir gewünscht, mich einfach an den PC zu setzten und endlich wieder etwas zu schreiben oder einfach im Bett zu liegen und zu lesen. Ich kann also wirklich nicht beschreiben, wie froh ich bin, wenn sich dieser Stress endlich in Luft aufgelöst hat und endlich wieder mehr Zeit für die schönen Dinge bleibt.

So als hätte ich es schon geahnt, habe ich kurz vor meiner Lesepause ein Buch vollendet, dass ich erstmal verarbeiten musste. Ich bin ehrlich, ich weiß nicht ob ich auch ohne die Prüfung so bald mit einem neuen Buch angefangen hätte. Es geht um „Das Reich der sieben Höfe – Flammen und Finsternis“


Kurzinfo
– circa 720 Seiten
– aus dem dtv Verlag
– im Jahre 2017 erschienen
hier das Buch kaufen


Um was gehts? Nach den ganzen Schmerzen, Angriffen und dem Hass von Amarantha hat Feyre überlebt. Sie hat die grausame Fae-Königin besiegt und ist mit Tomlin zum Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das anscheinend glückliche Ende täuscht, denn Tamlin beginnt, sich zu verändern und sie immer mehr beherrschen zu wollen. Er nimmt ihr jeden Freiraum und irgendwann bekommt Feyre das Gefühl, keine Luft mehr zum Atmen übrig zu haben. Als wäre das ganze nicht schon genug, muss sie sich auch noch dem Handel mit Rhysand, dem High Fae der Nacht nachgehen und jeden Monat einen Woche auf dem Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen.

 

Meine Meinung *atme 3 Minuten durch* Oh mein Gott, dieses Buch. Ich kann nicht in Worte fassen, was die letzten 50 Seiten mit mir gemacht haben. Ich will nicht sagen, dass mir alles andere davor nicht gefallen hätte, aber das Ende hat dieses Buch nochmal dermaßen in eine Richtung katapultiert, mit der ich einfach nicht mehr gerechnet hätte. Ich habe dieses Buch Wochen, sogar Monate an meiner Seite getragen und darauf gewartet, wann ich endlich den Mut finde es zu beenden und als es endlich passiert war, wusste ich ehrlich gesagt garnicht, wie ich mein Leben weiterführen soll bis der dritte Teil erscheint. Ich habe noch nie so mit einem Charakter mitgelitten, wie ich es mit Feyre tat und wirklich – ich bin kein riesengroßer Fan der ersten Minute gewesen. Ich war anfangs mehr als skeptisch und habe es dem Buch so schwer gemacht wie ich konnte. Aber irgendwann kann sogar der größte Kritiker nicht mehr gegen so eine talentierte Autorin und eine derartig tolle Story wehren.

Fazit Allen, die so wie ich anfangs noch Schwierigkeiten hatten: nicht unterkriegen lassen! Es lohnt sich unwahrscheinlich. Eines meiner Jahreshighlights.

Rating ★★★★★

 

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