angeschaut

Wet Hot American Summer – Serienkritik

So viele neue Serien sind vor kurzem auf Netflix gestartet, sodass ich mich garnicht mehr entscheiden konnte, mit welcher ich anfangen sollte. Und was macht die schlaue Jessi da? Fängt 5 Serien auf einmal an und lässt zwischendurch so viele Lücken, dass sie sich garnicht mehr erinnern kann. How to get away with murder, Scream, Sherlock, Teen Wolf und zu guter Letzt die Serie, die es geschafft hat, am schnellsten durchgeschaut zu werden: Wet Hot American Summer. 

Inhalt: Gehen wir zuerst einmal 16 Jahre zurück ins Jahr 2001, als ein Film mit dem Namen „Wet Hot American Summer“ veröffentlicht wurde, der damals total gefloppt ist. Erst nach einiger Zeit erlangte der Film einen kleinen Kult, da die Schauspieler langsam immer mehr Berühmtheit erlangten. 2015 bekamen die Produzenten die Möglichkeit, durch ein Prequel in Form einer Miniserie den Film mit dem Originalcast wieder aufleben zu lassen. Das lustige ist, dass die Stars von damals, die 2001 schon in den 30ern und damit viel zu alt waren, um Teenager zu spielen, nun alle in ihren 40ern sind aber immer noch ihre Rolle als Campbewohner behalten. Das macht das Ganze unglaublich komisch. Wir begleiten die Figuren durch einen Tag im Camp, der sich über 8 Folgen bewegt. Natürlich geht es, wie bei Jugendlichen üblich, um die erste Liebe, das Erwachsen werden und die gemeinsame Zeit mit Freunden.


– erschienen 2015 auf Netflix
– unter anderem mit Bradley Cooper, Amy Poehler, Elizabeth Banks und Paul Rudd
– Genre: Drama/Action

 

Meinung: Es war so komisch. So speziell komisch, dass man es eigentlich nicht beschreiben kann. Stellt euch diese ganzen Erwachsenen, die wir aus allen möglichen Blockbustern kennen, in einer Rolle als 15-jährige Jugendliche vor, die natürlich alle Klischees bedienen. Ich musste so häufig lachen, weil es einfach in allen Teenie-Filmen wirklich so aussieht: Sie lernen sich kennen und sind auf einmal unglaublich verliebt, dann ein Streit, eine Trennung und doch ist alles am Ende wieder gut. Und das innerhalb weniger Tage. Genau dieses Klischee wird in die Serie übertragen und es wird veranschaulicht, wie viele Dramen und Tragödien sich an diesem ersten Camptag ereignen können. Dazu kommt natürlich noch der großartige Cast und die kurzen Folgen, die meistens in einem Cliffhanger enden. Natürlich, machen wir uns nichts vor. Diese Serie ist jetzt nicht spannend oder bringt eine wichtige Message mit sich. Aber sie ist lustig mitanzusehen und es macht wirklich Freude dieser Gruppe zuzusehen, wie sie so viele Film- und Seriennormalitäten aufs Korn nehmen.

Fazit: Lustig, besonders und kurzweilig mit einem hochkarätigen Cast – macht wirklich Spaß.

Rating★★★★☆

 

 

 

Advertisements

Ein Kommentar zu „Wet Hot American Summer – Serienkritik

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.