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Das Spiel – Filmkritik

Heute ist nach Weihnachten der meiner Meinung nach schönste Tag im Jahr: Halloween. Dank des Reformationstages durfte ich heute zu Hause bleiben und hatte endlich mal wieder Zeit ausgiebig zu frühstücken und für meine bevorstehende Prüfung zu lernen. Seit ich damit angefangen habe, meine Gedanken und Gefühle teilweise durch meinen Blog zum Ausdruck zu bringen, habe ich das Gefühl, ausgeglichener zu sein und mehr Energie zu haben und deshalb nutze ich im Moment meine ganze freie Zeit, um Verbesserungen vorzunehmen und neue Einträge zu verfassen. Doch trotz der großen Liebe zum Schreiben habe ich heute, an diesem wundervollen, eiskalten Tag, viel Zeit damit verbracht, mir ein paar großartige Filme ansehen zu können. Und begonnen habe ich heute mit einem Film, den ich mir extra für Halloween ausgesucht habe: Einen Film des großen Meisters Stephen King und eine Verfilmung eines Buches, das ich am Anfang des Jahres geliebt habe. „Das Spiel“ (schaut euch hier gerne meine Buchrezension dazu an). Eine Geschichte, wie ich sie bisher noch nie gehört oder gelesen habe und die unglaublich gut geschrieben wurde. Weil Filme, welche sich um Bücher von Stephen King drehen, leider nur teilweise an die Qualität des Autors heranreichen, war ich umso gespannter, wie dieses Buch umgesetzt wurde. 


Kurzinfo
– seit September 2017 auf Netflix verfügbar
– Dauer: circa 117 Minuten
– Genre: Thriller / Horror

 Nochmal zum Inhalt: Der Film handelt, wie das Buch auch, von dem Ehepaar Jessie und Gerald Burlingame, die ihrer Ehe einen neuen Schliff verpassen möchten. Deshalb ziehen sie sich am Wochenende in ihr einsames Sommerhaus zurück, um etwas neues auszuprobieren. Gerald fesselt seine Frau ans Bett und geht davon aus, dass diese die selbe Freude und Leidenschaft dabei empfindet, wie er. Jedoch liegt er damit mehr als falsch: Denn Jessie verbindet diese Situation mit schlimmen Vorfällen ihres jungen Lebens und hält daher gar nichts von den neuen Sexspielchen ihres Mannes und versetzt ihm, als dieser nicht auf sie hören will, einen Tritt – mit tödlichen Folgen. Seine Frau ist verzweifelt. Sie selbst, die nach wie vor mit Handschellen an das Bett gefesselt ist bemerkt schnell, dass ihre Situation zu einem echten Albtraum werden kann, wenn sie nicht bald eine Möglichkeit findet, sich zu befreien. Als dann die Nacht einbricht, bekommt Jessie unheimliche Besucher, bei denen sie bald nicht mehr weiß, ob diese real sind oder doch nur in ihrer Einbildung existieren.

Meine Meinung: Sobald die ersten 3 Minuten um waren, habe ich mich dazu entschieden, das ganze auf Englisch anzusehen, weil die Synchronisation einfach schrecklich war. Ich hatte zu Beginn schon einige Zweifel, war mir einfach nicht sicher wie dieser Film, der sich eigentlich zu 98 % mit einer ans Bett gefesselten Frau befassen müsste, umgesetzt werden sollte und fand schließlich das Resultat wirklich nicht übel. Die Schauspieler kannte ich beide nicht, was ich wirklich erfrischend fand, schließlich sehen wir, wenn wir das Kino besuchen, fast immer Schauspieler, die wir schon im letzten und in dem Film davor gesehen haben. Die Geschichte wurde an sich nicht verändert, jedoch an manchen Stellen, die im Buch sehr lang wirkten, gekürzt, um das Ganze besser zu inszenieren. Natürlich ist es immer schwierig einen Film mit einem Buch zu vergleichen, das einem so gut gefallen hat und natürlich werde ich letzteres nicht so stark in Erinnerung behalten, aber ich finde es super, dass sich Netflix an die Geschichte herangetraut und diese so gut und solide umgesetzt hat. Die Schauspieler sind gut, die Geschichte kurz und knackig gehalten. Spannung wird erzeugt und wenn ich das Buch nicht gekannt hätte, wären mir die stark gekürzten Stellen bestimmt nicht aufgefallen.

Fazit: Kein Meisterwerk, aber ein guter Film, den man sich als Horror- und Psychofan einfach mal anschauen sollte – auf alle Fälle mal etwas anderes.

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3 Kommentare zu „Das Spiel – Filmkritik

  1. Den habe ich auch hier – ich hoffe ich komme zurecht mit der Synchro – mein Englisch ist nicht gut genug – das Buch gefiel mir damals nicht so – deswegen bin ich bei dem Film schauen. Aber neugierig bin ich schon. LG

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      1. Bin sehr gespannt – wird aber noch dauern, der Film will mein Mann mitschauen und der ist da etwas träge – ;-);-) – muss ihn mal dezent hinschubsen…hihihi

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