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Es – Filmkritik

Ich will nicht übertreiben, aber seit der Bekanntgabe, dass „Es“ von Stephen King in die Kinos kommen würde, war für mich klar, dass ich die erste Person sein würde, die sich diesen Film im Kino ansieht. Egal an welchem Tag oder zu welcher Zeit, ich wollte unbedingt zum Filmstart die ersten Karten in den Händen halten. Der Plan lief soweit ganz gut. Online konnte ich mir meine Plätze sichern und war schon Wochen vorher total aufgeregt, wie die Neuverfilmung wohl gestaltet werden würde. Doch leider verschob sich das alles wegen einer unerwarteten Grippe etwas nach hinten und ich musste mich bis zu dieser Woche gedulden. Als wir im Kino ankamen, sah man nicht nur das tolle Filmplakat, sondern auch noch einen roten Luftballon, der an das Plakat geheftet wurde – wie passend!

Der Inhalt müsste eigentlich allen klar sein, aber für alle Fälle habe ich die Story nochmal zusammengefasst: In Derry, der Stadt in der alles eigentlich immer ganz beschaulich zugeht, werden wir Zeuge von brutalen Verbrechen. Kinder verschwinden – und das am helllichten Tag. Das einzige, was übrig bleibt, sind abgetrennte Körperteile. Was keiner für möglich hält: Eine dämonische Kreatur treibt in dieser Stadt ihr Unwesen und lebt dort, wo sich fast niemand freiwillig hinwagen würde: In der Kanalisation. Um diesem Schrecken ein Ende zu setzen vereinen sich sieben Freunde, die gemeinsam gegen „Es“ ankämpfen. Doch der böse Clown nutzt seine übernatürlichen Fähigkeiten und so werden die schlimmsten Alpträume der Freunde wahr. Bald weiß niemand mehr was real ist und was nur eine Fiktion.

 

Meine Meinung: Ich hab mich in diesem Jahr auf keinen Film so sehr gefreut wie auf diesen. Natürlich wegen des Buches, das mir unglaublich gut gefiel, aber auch, weil der erste Film, der mit Tim Curry in der Hauptrolle veröffentlicht wurde, mich damals unglaublich gegruselt hat. Normalerweise ist es üblich, dass wenn man mit hohen Erwartungen in einen Film oder in ein Buch startet, man meistens enttäuscht wird. Nicht weil es schlecht ist, sondern weil es nicht an dieses unglaubliche Niveau gelangt, das man sich anfangs gewünscht hat. Ich habe mir vor dem Film keine Kritik oder Meinung von jemand anderem angesehen. Ich wollte völlig ohne positives oder negatives Feedback in die Geschichte rund um Pennywise starten und was soll ich sagen? Ich war begeistert. Der Film ist in zwei Teile aufgespalten. Zum einen der erste Teil, in dem es um die Kindheit der Hauptpersonen geht und zum anderen der zweite Teil, der dann, wie auch im Buch, von den sieben Freunden als Erwachsene handelt. Von der ersten bis zur letzten Minuten wurde ich keinen Moment enttäuscht. Die Schauspieler sind überragend, die Special Effects sind klasse und die Spannung, die sich über den kompletten Film zieht, wird von Anfang bis Ende aufrecht erhalten und alles ist so gut miteinander verbunden und passt zueinander. Jeder Charakter ist so, wie ich ihn mir im Buch immer ausgemalt hatte und obwohl es ein so langes und intensives Buch ist, hatte ich im Kino nicht das Gefühl, dass etwas wichtiges ausgelassen wurde. Natürlich wirkt sich dieser Split in zwei Teile positiv auf die Story aus, da es nicht so gequetscht werden musste und obwohl es auch negative Stimmen gibt („Geldmacherei“ usw.) gehöre ich zu dem Teil der Bevölkerung, der das Ganze nicht so schlecht findet. Das einzige was mich ein wenig stört ist, dass der Zeitabstand so groß ist. 2019 ist dann doch ein großer Sprung, —aber wenigstens kann man sich so auf etwas freuen. Für mich jedenfalls der beste Film aus dem Jahr 2017 und ich würde am liebsten noch einmal, zweimal, zwanzig mal ins Kino gehen, ich bekomme von diesem Clown einfach nicht genug!

Fazit: Eine sehr klare Empfehlung, großartiger Cast, tolle Story und super Grusel-Faktor! Ab ins Kino!

Rating: ★★★★★

 

 

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4 Kommentare zu „Es – Filmkritik

  1. Liebe Jessi,

    danke für die schöne Rezension ^-^!
    Mir geht es ähnlich wie Katrin – ich würd den Film eigentlich echt total gerne sehen aber ich trau mich einfach nicht, bin auch sooo ein kleiner Angsthase 🙈! Das mit der DVD ist eine gute Idee – ich schalte dann immer den Ton aus wenn es zu gruselig wird 😂 meistens ist es dann nur noch halb so schlimm 🤡😆!

    Liebe Grüße
    Hanami ✨

    Gefällt 1 Person

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