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The Amateurs – Rezension

Kennt ihr das? Ihr lest ein Buch, weil ihr den Autor oder die Autorin schon in anderen Büchern lieben gelernt habt und ihr das Gefühl habt, jedes Buch von ihm oder ihr lesen zu können? So geht es mir mit Sara Shepard. „Pretty Little Liars“ hat mich durch die Anfänge meiner Jugend begleitet und ich habe die Reihe damals verschlungen. Nachdem ich „The Lying Game“ anschließend ausließ, war „The Amateurs“ das nächste Buch dieser Autorin, welches ich nun in einigem Abstand zu den Liars gelesen habe.


Kurzinfo:
– Verlag:cbt
– 378 Seiten
– erschienen im Februar 2017
– hier bestellen


Um was gehts? Eine unserer Protagonistinnen, Aerin, war elf Jahre alt, als ihre Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird ihre Leiche gefunden und ein weiteres Jahr darauf legt die Polizei, ohne eine Spur des Mörders, den Fall zu den Akten. Damit will sich Aerin aber nicht zufrieden geben und macht sich selbst auf die Suche nach Antworten. Sie stöbert im Internet und findet die Website Case Not Closed und nimmt Kontakt mit zwei Teenagern auf, die den Namen Seneca und Maddox tragen. Diese haben ebenfalls Familienmitglieder verloren, weshalb sich Aerin sofort mit ihnen verbunden fühlt. Sie machen sich auf die Suche, um herauszufinden, was Helena passierte und kommen dem Ergebnis immer näher. Doch als ihre Nachforschungen voranschreiten, schwant ihnen, dass ihre Zusammenarbeit kein Zufall ist. Und dass etwas – oder jemand – alle drei Fälle verbindet.

Meine Meinung: Ich fand es wirklich gut. Der Schreibstil war super flüssig und ich konnte mich richtig in die Protagonisten hineinversetzten. Die Geschichte beginnt sofort und man hat als Leser das Gefühl, sich mitten im Geschehen zu befinden. Aerin wächst einem durch ihren Verlust total ans Herz und man wünscht sich einfach, sie in den Arm nehmen zu können und ihr helfen zu können, diesen Fall zu lösen. Außerdem gefällt mir die Idee, dass sie sich mit anderen verbündet und wir auch über diese Protagonisten viel erfahren können. Natürlich – wer Sarah Shepard liest, weißt was er bekommt. Die Geschichten sind immer sehr ähnlich aufgebaut: Eine Tragödie und eine Gruppe Teenager, die sich dem ganzen Stellen möchten. Aber wenn man sich mit ihr wohlfühlt, finde ich, kann man so gut wie alle Bücher von Shepard lesen. Es ist zwar nichts, was mir langzeitig im Kopf bleiben wird, aber es war ein schönes, kurzweiliges Lesevergnügen und ich freue mich sehr auf den 2. Teil, der im Dezember erscheinen wird. Natürlich ist die Geschichte eher auf jüngere Leser zugeschnitten aber ich fühle mich mit 20 wirklich nicht zu alt darin einzutauchen und mich in die Story hineinzufühlen. Natürlich erreicht die Geschichte mich nicht auf der Ebene von wirklich richtig guten Büchern mit eine Lehre und wichtigen Themen, aber das lesen hat großen Spaß gemacht. Das einzige, was mich etwas gestört hat war, dass ich das Ende schon ahnte und so die Spannung etwas verloren ging.

Fazit: „Pretty Little Liars“ Fans und die, die auf kurzweilige, gut geschriebene Bücher Lust haben, sollten sich „The Amateurs“ mal anschauen!

Rating: ★★★☆☆ – ★★★★☆ (3,5 Sterne)

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