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To all the boys I’ve loved before – Rezension

Lasst uns zurückdenken an die Zeit, als wir noch dachten, dass der Junge oder das Mädchen aus der siebten Klasse, welches uns so süß angelächelt hat, unsere große Liebe sein wird. Wir fangen plötzlich an, einige Minuten länger vor unserem Spiegel zu stehen und überlegen fieberhaft, wie wir ihre oder seine Aufmerksamkeit gewinnen könnten. Alles war so neu und aufregend, so einfach wie es nie mehr werden würde, wenn man erst mal versteht, das man wohl mehrere Frösche küssen muss als angenommen. Als „To all the boys I’ve loved before“ in Form eines Hörbuchs bei mir angekommen ist, hat mich das sofort an diesen Moment zurück gebracht und noch am selben Tag durfte die erste CD in mein Autoradio einziehen.

Die Story? Es geht um ein 16-jähriges Mädchen namens Lara Jean. Sie führt ein recht normales Leben, gemeinsam mit ihren 2 Schwestern und ihrem Vater. Doch es gibt eines, von dem hat Lara erst wenig Ahnung: Der Umgang mit Jungs. Sie war zwar schon des Öfteren verliebt, hat jedoch nie versucht, auf den entsprechenden Jungen zuzugehen, sondern schrieb an jeden einen Abschiedsbrief um komplett mit ihm abzuschließen. Doch dann geschieht etwas, dass ihr bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellen wird: Die Briefe verschwinden und werden an jeden einzelnen Jungen gesendet, den sie einst liebte: Sogar an Josh, den Freund ihrer großen Schwester Margo.


Kurzinfo:
– 7:30 Minuten Spielzeit bzw. 352 Seiten
– erschienen am 25. Juli 2016
hier das Hörbuch, dort das Buch kaufen
– gelesen von Leonie Landa


Meine Meinung:  An erster Stelle danke ich dem Random House Verlag (cbj audio) für die Zusendung des Hörbuchs und schicke eine ganz dicke Umarmung an das ganze Team. Am Anfang bin ich mit der Stimme der Vorleserin überhaupt nicht klar gekommen. Auch die Geschichte kam mir total uninteressant vor, weil es so unglaublich klischeehaft angefangen hat. Ich hab mich auch viel zu alt gefühlt, während ich mir die ersten CD’s angehört habe, weil es doch um typische Mädchenthemen ging, die Jugendliche beschäftigen, wie die erste große Liebe. Auch die Protagonistin fand ich ein wenig nervig obwohl man das natürlich auch dem Alter zusprechen kann. Erst bei den letzten 100 Seiten bin ich etwas mehr in das Buch eingestiegen und fand es zum Ende hin wirklich um einiges besser. Vor allem ihre Familie war zauberhaft. Ihre kleine Schwester Kitty ist ein Engel und die Autorin schafft es einfach, diese Bindung zu den Charakteren herzustellen. Ich finde es etwas schade, dass es dieses Buch nicht vor 5 Jahren schon gegeben hat, da es zu dieser Zeit bestimmt 5 Sterne von mir bekommen hätte. So finde ich es zwar nicht schlecht, aber auch nicht herausragend gut.

Fazit: Eine ganz nette Geschichte für zwischendurch und bestimmt super für Jugendliche, die gerade das erste mal schwer verliebt sind.

Rating: ★★★☆☆ – ★★★★☆ (3,5 Sterne)

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