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Schwarzwasser – Rezension

Ich liebe meine Heimat. Die Berge, die Natur, die Seen und die Ruhe, die uns umgibt. Deshalb ist es normalerweise nicht nötig, mir dazu noch Bücher zu besorgen, die von meiner Umgebung handeln. Ich gehöre nämlich eher nicht zu der Personengruppe, die gerne über Geschehnisse aus dem eigenen Ort liest. Jedoch habe ich vor einigen Jahren den ersten Krimi der Reihe mit dem Titel „Der Prinzessinnenmörder“ in der Schule gelesen und  muss zugeben, dass ich trotz des „bayerischen“ Schreibstils wirklich recht begeistert war. Als ich also hörte, dass wieder ein neuer Band des Autors erscheinen würde, habe ich mir das Buch direkt vorbestellt und war in freudiger Erwartung, als es schließlich bei mir eintraf.

Von was handelt der neue Krimi von Andreas Föhr? In „Schwarzwasser“ geht es natürlich wieder um den Dorfpolizisten Kreuthner und um Kommissar Wallner – und natürlich um einen Mordfall, der aufgeklärt werden muss. Wie so oft ist Kreuthner dabei derjenige, der auf die Leiche stößt. Wieder einmal durch einen unglaublichen Zufall, was jedoch für den Leser, trotz der Ähnlichkeit zu den vorigen Teilen  nicht langweilig wird, da es sich immer um sehr mysteriöse Fälle handelt und man zu Kreuthner im Laufe der Zeit eine gewisse Bindung aufbaut. Auch die Aufklärung dieses Falls ist heikel, da er mit einem Vorfall zusammenhängt, der lange zurück liegt und sich um die Berliner Firma Schwarzwasser dreht. Deshalb finden auch einige Zeitsprünge zwischen Berlin damals und des Münchner Umlands heute statt.


Kurzinfo
Hier erhältlich
→erschienen am 29. Mai 2017 im droemer knaur Verlag
→388 Seiten

Meine Meinung Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da mir die Konstellation mit dem urbayerischen Kreuthner und Kommissar Wallner immer wieder zusagt, auch wenn das normalerweise garnicht mein Fall ist. Ich finde, dass der Autor damit, dass er nichts an der Konstellation geändert hat, alles genau richtig gemacht hat. Bei der Aufklärung scheint man immer live dabei zu sein und die Abläufe bei der Polizei sind bestens recherchiert. Die Wendungen des Buchs sind von vornherein nicht ersichtlich und man weiß wirklich erst am Ende, wer der Schuldige ist. Lediglich eine Ahnung warum dies alles passiert ist, besteht, aber man staunt schon ein wenig, wenn dann alles aufgeklärt wird und so sollte meiner Meinung nach ein Krimi aufgebaut sein.

Fazit Bisher mochte ich alle Bücher der Reihe und dieses hat mir wieder einmal gezeigt, dass es von mir aus gerne so weiter gehen kann. Ich kann davon einfach nicht genug bekommen und die Bücher sind immer viel zu schnell vorbei, da man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Gerne mehr, mehr und nochmals mehr davon.

Rating ★★★★★ – ★★★★☆ (4,5 Sterne)

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2 Kommentare zu „Schwarzwasser – Rezension

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