Allgemein

Obsidian 1: Schattendunkel – Rezension

Heute nach der Arbeit habe ich nach 2 Monaten endlich den ersten Teil der Obsidian-Reihe beendet. Zuerst muss ich etwas loswerden, weil ich weiß, dass „Obsidian“ sehr viele positive Reaktionen hervorgerufen hat. Ich bereue es nicht, mir dieses Buch gekauft zu haben und außerdem will ich niemanden mit meinen Aussagen verletzen, die das Buch total toll fanden. Aber für mich hat das Ganze wirklich nicht funktioniert.

Kurzinfo: Schattendunkel wurde von Jennifer L. Armentrout verfasst, erschien im April 2014, verfügt über 400 Seiten und ist ab 14 Jahren freigegeben

Um was geht’s im Buch? Die 17-Jährige Katy muss umziehen. Gemeinsam mit ihrer Mutter verschlägt es sie nach West Virginia, wo alles grau, kalt und nass ist. Als wäre das nicht alles schlimm genug verfügt Katy anfangs nicht mal über Internet, was als Buchbloggerin natürlich ein großes Problem ist. Aber die Langeweile hält nicht lange, denn nach kurzer Zeit lernt sie den unfreundlichen, attraktiven Damon kennen der neben ihr wohnt und von Anfang an ohne einen speziellen Grund unfreundlich zu ihr ist. Katy versteht die Welt nicht mehr, was hat sie ihm getan, wo sie ihn doch noch garnicht kennt. Zu diesem Zeitpunkt ahnt sie noch nicht, dass Damon ihr leben für immer verändern wird.

Meine Meinung: Meine Erwartungen waren riesig. Viele meiner Lieblingsbooktuber haben von der Reihe geschwärmt und auch der Klappentext hat mich angesprochen. Aber ich bin unendlich enttäuscht worden, wo soll ich nur anfangen? Zuerst zu der Protagonistin Katy. Dieses Mädchen hat mich rasend gemacht. Knappe 400 Seiten lang dreht sich alles in ihren Gedanken nur um diesen Jungen, der natürlich perfekt aussieht und total dem „Bad Boy“-Klischee entspricht. Sie hasst ihn, sie mag ihn – und das die ganze Zeit! Schon lange hat mich eine Hauptperson in einem Buch nicht mehr so genervt wie Katy. Ich bin auch einfach nicht in die Geschichte reingekommen weil ich so von der Handlung genervt war. Ich musste mir die restlichen 200 Seiten wirklich reinzwingen, weil ich gehofft habe das es besser wird, oder dass ich vielleicht doch Lust bekomme, herauszufinden wie es mit den beiden weiter geht. Der Schreibstil war flüssig und leicht und es gab auch Momente, die lustig waren. Ich mochte Damon’s Schwester recht gerne und habe dann am Ende bei den letzten 50 Seiten doch noch etwas mitgefiebert. Jedoch finde ich, dieser Hype ist dieses Buch einfach nicht wert. Ich könnte aus dem Stegreif 5 Bücher aufzählen, die das Genre 100x besser vertreten würden und dieses ständige „böser Junge und liebes, tollpatschiges Mädchen, das eigentlich hübsch ist aber es natürlich nicht weiß“ ist einfach so klischeehaft und nervtötend, dass ich nicht viel mehr positives darüber verlieren kann. Ich verstehe einfach nicht, warum in so gut wie jedem Buch immer mindestens ein Hauptprotagonist wunderschön und gefährlich sein muss. Vielleicht ist dieser Hype einfach an mir vorbei gegangen oder ich bin mit meinen 20 Jahren einfach schon ein bisschen zu alt dafür.

Fazit: Hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck. Ist ganz nett, vielleicht etwas für zwischendurch.

Rating: ★★☆☆☆ – ★★★☆☆ (2,5 Sterne)

Advertisements

Ein Kommentar zu „Obsidian 1: Schattendunkel – Rezension

  1. Ich habe Obisidian damals abgebrochen. Fand ich sehr schade, die Cover der Reihe finde ich nämlich toll. Aber wenn ich das Bedürfnis habe der Hauptperson Gewalt anzutun, dann bringt das auch nichts ^^

    Liebe Grüße,
    Lena

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.