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11.22.63 – Der Anschlag – Kritik

Mein Freund hat mir zum Geburtstag die Serie zu Stephen King’s Meisterwerk „Der Anschlag“ (engl. „11.22.63“) geschenkt. Am Samstag sind wir damit fertig geworden und ich muss endlich meine Meinung dazu loswerden.

Um was geht’s?  Im großen und ganzen dreht sich die Geschichte um den High-School Lehrer Jake Epping. Er befindet sich in seinen 30ern, ist geschieden und hat ein unglaublich durchschnittliches Leben. Im Gegensatz zu dem Buch, welches sich ganz nach King-Manier erst mal um das dreht was sein Leben so durchschnittlich und langweilig macht, geht es hier direkt zur Sache: Als Jake seinen guten alten Freund Al Templeton, den Wirt eines Restaurants besucht verschwindet dieser einen kurzen Moment im Vorratsraum und kommt vollkommen verändert wieder zurück. Er wirkt älter, schwach und scheint krank zu sein. Wie ist das möglich, vor ein paar Minuten ging es ihm noch gut. Jake stellt ihn zur Rede und es stellt sich heraus, dass Al durch ein Zeitportal ins Jahr 1960 zurückreisen kann und egal wie lange dieser dort verweilt, in der Gegenwart vergehen nur ein paar Minuten. Des Weiteren teilt er Jake mit, dass er aus einem bestimmten Grund in dieses Jahr zurückgereist ist: Er wollte den Anschlag auf John F. Kennedy verhindern, welcher im Jahr 1963 durch einen Schützen getötet wurde. Al hat in diesen wenigen Minuten fast 3 Jahre in dieser Welt verbracht, bis der Krebs ihn heimgesucht und ihn aufgehalten hat. Wie konnte das einem völlig gesunden Menschen passieren? Ganz einfach: Die Vergangenheit will sich nicht ändern lassen. Er bittet Jake, diese Aufgabe für ihn zu erledigen und den Präsidenten zu retten, und Jake nimmt an. Wird er es schaffen die Vergangenheit zu verändern? Und am wichtigsten: Wie wird die Gegenwart darauf reagieren?


Kurzinfo: Die Serie beinhaltet 8 Folgen à 60 Minuten und wurde im Jahr 2016 produziert.


Meine Meinung: Das Buch hat mir damals unfassbar gut gefallen und als ich davon hörte, dass J.J.Abrams, der Regisseur von „Lost“ oder auch „Cloverfield“ beteiligt sein soll, war ich begeistert. Da die Serie weder auf Netflix, noch auf Amazon Prime zu sehen war hat es dennoch eine Weile gedauert bis sie den Weg zu mir gefunden hat, und vielleicht war das auch besser so, da es doch einige Abweichungen zum Buch gab über die ich einfach hinwegsehen konnte weil mir nicht mehr alles in Erinnerung geblieben ist. Es hat ein wenig gedauert bis mir die Serie wirklich gefiel aber zum Ende hin war ich gefesselt. „James Franco“ in der Hauptrolle macht einen unglaublich guten Job, ebenso wie Sadie, welche von Sarah Gadon verkörpert wird. Und natürlich sind am Ende so wie es sich gehört die Tränen geflossen. Ich kann garnicht glauben, dass so eine gute Serie so schnell wieder vorbei war.

Fazit: Ich empfehle diese Serie sowohl großen Stephen King Fans als auch solchen, die es noch werden möchten. „Der Anschlag“ spiegelt einfach noch einmal wieder, was für ein Genie dieser Mann ist und wie schön es ist in die Welt seiner ganz persönlichen Fantasie einzutauchen.

Rating: ★★★★★

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3 Kommentare zu „11.22.63 – Der Anschlag – Kritik

  1. Ich glaube, mein Freund hat mir von dem Roman mal erzählt. Solche Spielereien finde ich ja immer unglaublich spannend, denn die meisten Zeitreiseromane vernachlässigen diese Frage ja sehr.
    Wie ändert sich die Gegenwart durch einen Eingriff in die Zukunft?
    Ich glaube, ich muss mir die Serie auch mal angucken und hoffe, dass es die bei Netflix gibt 😉
    VG Jennifer

    Gefällt 1 Person

      1. Schade und oh, danke für das Angebot 🙂
        Ich frage aber erstmal in meinem Bekanntenkreis, vielleicht hat jemand sie zufällig und ich will nicht, dass am Ende ausgerechnet dein Päckchen von der Post verschluckt wird bei dem netten Angebot!
        VG Jennifer

        Gefällt 1 Person

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